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Hoher Durchseuchungsgrad mit Helicobacter pylori

Bremen. Oberbauchbeschwerden sind nicht nur lästig, sondern beeinflussen die Lebensqualität erheblich. Druckgefühl in der Magengegend, saures Aufstoßen und eventuelle Magenschmerzen können Hinweise für den Magenkeim Helicobacter pylori sein.

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TÜV NORD präsentiert Bildungsangebote auf dem Deutschen Pflegetag in Berlin

Ausbildung, Weiterbildung, Seminare – TÜV NORD informiert vom 15. bis 17. März 2018 über sein breites Spektrum für berufliche Bildung

Essen. TÜV NORD unterstützt mit seinen beiden Bildungsgesellschaften TÜV NORD Bildung und TÜV NORD College die Ausbildung und Qualifizierung in der Gesundheits- und Pflegebranche, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.
Anlässlich des Deutschen Pflegetages 2018 in Berlin (STATION-Berlin), der zentralen Branchenveranstaltung für die Pflege, präsentiert TÜV NORD seine Bildungsangebote. Das breite Spektrum umfasst beispielsweise die Ausbildung zum Altenpfleger/zur Altenpflegerin, Weiterbildungsangebote zum Praxisanleiter, zur Wohnbereichs- und Pflegedienstleitung, zur Hygienefachkraft oder die Umschulung zum Kaufmann/-frau im Gesundheitswesen. Auch Qualifizierungen zur Betreuungskraft oder Behandlungspflege werden von externen Kunden für den Ausbau der beruflichen Perspektiven genutzt. Fortbildungsseminare für Fach- und Führungskräfte sowie individuell ausgerichtete Inhouse-Seminare vervollständigen das Portfolio.

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Foto: SoftBank Robotics

Zukunftsweisendes Lernen

Interessierte haben im Rahmen der dreitägigen Pflegemesse die Möglichkeit, sich über das hochwertige Seminarangebot und Bildungsportfolio am Stand von TÜV NORD (Halle 7, Stand B04) zu informieren und persönlich beraten zu lassen. Ein Schwerpunktthema ist dabei das zukunftsorientierte Lernen, wie beispielsweise „Blended Learning“: Es verbindet die Vorteile von Präsenzveranstaltungen und E-Learning miteinander: Moderne digitale Medien, beispielsweise Tablets, erlauben zeitlich und örtlich flexibles Lernen, die digitale Dokumentation von neu angeeigneten Lerninhalten sowie den schnellen Zugriff auf relevante Fachinformation. Auch über die „Altenpflege 4.0“ wird in diesem Zusammenhang ausführlich beraten. Darüber hinaus informiert das Team von TÜV NORD über eigene Stellenangebote im Bereich der Gesundheit und Pflege.

TÜV NORD´s „Special Guest“

Standbesucher können am 16. März mit dem besonderen Gast „Pepper“ ins Gespräch kommen: Der kommunikationsfreudige Roboter freut sich über interaktive Gespräche, Spiele und Informationsaustausch. Außerdem verlost TÜV NORD insgesamt 3 iPads Wi-Fi 32 GB, die Ziehung der Gewinner findet am 16. März um 16.30 Uhr am Stand statt.

TÜV NORD auf dem Deutschen Pflegetag 2018

15.-17. März 2018

STATION-Berlin, Luckenwalder Str. 4-6, 10963 Berlin

Halle 7, Stand B04

Ansprechpartnerin vor Ort: Anida Büscher

Achtung: Bei Verwendung des Fotos „Pepper“ bitte unbedingt als Quelle angeben: SoftBank Robotics
Pressekontakt: Prisca DeGroat
Telefon: 0201/8929826 – E-Mail:
pdegroat@tuev-nord.de       

Herausgegeben von TÜV NORD Bildung GmbH & Co. KG                                                                                           

Am Technologiepark 28, 45307 Essen
Telefon 0800 8888060

Internet: www.tuev-nord-bildung.de
E-Mail: presse-bildung@tuev-nord.de

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Blutdruckmessen im Alter – Tagungsbericht

Mannheim. Auf der 11. Herbsttagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DGG) und 41. Wissenschaftlichen Kongress der Deutschen Hochdruckliga (DHL®) im November 2017 wurde über das richtige Messen des Blutdrucks berichtet. Bereits eine geringe Senkung des Blutdrucks kann Folgeerkrankungen wesentlich verringern, so die Wissenschaftler.

Messungen in der Arztpraxis sind unzureichend, so Professor Dr. med. Bernd Sanner von der Deutschen Hochdruckliga. Bei solchen Messungen handelt es sich um Gelegenheitsmessungen, die auch oft zu unterschiedlichen Zeitpunkten erfolgen. Zudem sei zu bedenken, dass die Patienten in der Arztpraxis einen anderen Blutdruck haben, als in dem häuslichen Umfeld, so der Wissenschaftler.

Richtig Blutdruck messen

Blutdruckkranke sowie prinzipiell alle Menschen über 50 Jahre sollten ihren Blutdruck daher regelmäßig zu Hause Messen, rät Professor Sanner, Chefarzt und ärztlicher Direktor der Medizinisches Klinik des Agaplesion Bethesda Krankenhauses Wuppertal gGmbH.
Es sollten automatische Blutdruckmesssysteme zum Einsatz kommen. Die Deutsche Hochdruckliga hat zahlreiche Geräte getestet und für einige Geräte in Qualitätssiegel verliehen. Darauf sollten die Verbraucher achten.
„Falsches Messen stellt ein großes Problem dar“, so der Wissenschaftler. Anstatt die Behandlung zu unterstützen, können falsch erhobene Werte einer Selbstmessung dann eine erfolgreiche Therapie behindern.

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Pressekonferenz DDG und DHL. Rechts im Bild Prof. Dr. Bernd Sanner

Korrekte Messbedingungen schaffen

Beachtet der Patient einige Regeln, dann ist die Blutdruckselbstmessung nicht schwer: „Dazu zählen beispielsweise eine Messung in einem entspannten Körperzustand im Sitzen und die richtige Größe der Blutdruckmanschette. Der Grenzwert bei der Selbstmessung liegt bei 15/85 mmHg“, so der Mediziner Sanner.

So geht’s

  • immer zur gleichen Zeit morgens und abends messen
  • den zu messenden Arm auf den Tisch legen
  • Die Messung sollte im ruhigen Sitzen erfolgen
  • Der untere Rand der Blutdruckmanschette eines Oberarmmessgerätes sollte 2,5cm über der Ellenbeuge enden. (Manschette in Herzhöhe)
  • Wiederholungsmessung frühestens nach einer halben Minute
  • Empfohlen werden zwei Messungen hintereinander. Der zweite, in der Regel niedrigere Wert zählt.
  • Es sollten nur validierte Blutdruckmessgeräte zum Einsatz kommen, wie beispielsweise Geräte, die das Prüfsiegel der Deutschen Hochdruckliga tragen.

„Die Blutdruckwerte sollten aufgezeichnet werden. Je genauere Werte dem behandelnden Arzt vorliegen, umso effektiver kann sich die Therapie gestalten“, so Professor Sanner. „Zudem lässt sich ein bislang unentdeckter Bluthochdruck rechtzeitig erkennen“.
Weitere Informationen zum Thema finden Interessierte unter: https://www.hochdruckliga.de/patientenleitfaden.html

Jürgen Bause

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Rücken Akut Training – Buchbesprechung

Literatur gibt es zahlreich für Rückengeplagte. Gelenksteifigkeit der Wirbelsäule oder ein akuter Hexenschuss verbunden mit den entsprechenden Schmerzen und Bewegungseinschränkungen sind keine Seltenheit. Zum Ausgleichssport fehlt vielfach die Zeit.
Der bekannte Wissenschaftler Professor Dr. Ingo Froböse von der Sporthochschule Köln verfasste ein gut verständliches Buch für Schreibtischtäter und Rückenverspannte mit dem Titel RÜCKEN Akut-Training.

Auch wenn nur wenig Zeit für einen Ausgleichssport zur Verfügung steht. Das Akut Training beinhaltet 50 Übungen, die mit wenig Zubehör absolviert werden können. Ziel ist es akute Rückenschmerzen zu lindern, Muskelverspannungen zu lösen, die Bauch und Rückenmuskulatur zu kräftigen und auch die Körperhaltung zu verbessern.

 

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Literatur gibt es zahlreich für Rückengeplagte. Gelenksteifigkeit der Wirbelsäule oder ein akuter Hexenschuss verbunden mit den entsprechenden Schmerzen und Bewegungseinschränkungen sind keine Seltenheit. Zum Ausgleichssport fehlt vielfach die Zeit.
Der bekannte Wissenschaftler Professor Dr. Ingo Froböse von der Sporthochschule Köln verfasste ein gut verständliches Buch für Schreibtischtäter und Rückenverspannte mit dem Titel RÜCKEN Akut-Training.

Auch wenn nur wenig Zeit für einen Ausgleichssport zur Verfügung steht. Das Akut Training beinhaltet 50 Übungen, die mit wenig Zubehör absolviert werden können. Ziel ist es akute Rückenschmerzen zu lindern, Muskelverspannungen zu lösen, die Bauch und Rückenmuskulatur zu kräftigen und auch die Körperhaltung zu verbessern.
Wenige Übungen führen zum Ziel

Die zahlreichen Übungen sind hervorragend und anschaulich erklärt. Sie können fast überall durchgeführt werden. Rückenleidende, die vielleicht bei einem Physiotherapeuten Übungen gelernt haben, erinnern sich sicherlich an Einige, die bereits erlernt, aber wieder vergessen wurden. Man braucht für die Aufgaben vielfach nur eine Matte, Handtuch und ein Fitnessband. Ein Highlight ist eine CD, die dem Buch beiliegt. Sämtliche Übungen, die in dem Buch erklärt sind, werden über 80 Minuten sehr anschaulich und ausführlich in entsprechenden Abschnitten von zwei Experten gezeigt. Falschmachen geht nicht.

Fazit

Endlich eine praktische und preiswerte Anleitung ohne Schnickschnack. Leicht und überall zu absolvieren. Da kann man sich unter Umständen den Besuch beim Physiotherapeuten sparen.

Rücken Akut-Training 80 Seiten, zahlreiche farbige Abb. 1 CD. G+U Verlag,
ISBN 978-3-8338-4626-7. Preis 19.99 Euro
Jürgen Bause

 

 

 

 

 

 

 

 

Zu hohe Säuglingssterblichkeit in Deutschland

Zu hohe Säuglingssterblichkeit in Deutschland:

Wie der aktuelle UNICEF-Bericht zur Säuglingssterblichkeit zeigt, schneidet Deutschland im weltweiten Vergleich zur Säuglingssterblichkeit überraschend schlecht ab. Während beim Spitzenreiter Japan nur eins von 1.111 Neugeborenen stirbt, ist es jeder 435. Säugling in Deutschland, das heißt: zwei von 1000 Neugeborenen überleben den ersten Monat nicht. Deutschland liegt mit Platz 12 zwar im ersten Drittel, gehört aber nicht zu den Top-Ländern wie  Australien, Singapur oder den nordeuropäischen Ländern. Prof. Dr. Franz Kainer, Nürnberg, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für perinatale Medizin (DGPM), macht deutlich, dass  ein strukturelles Problem  dahintersteckt und kritisiert scharf das Koalitionspapier der GroKo, durch das der Trend zur hohen Säuglingssterblichkeit in Deutschland noch weiter verstärkt würde. Mit einem „Nationalen Plan für Geburtshilfe“ könnte Deutschland mit dem qualitativ hohen Know-How in diesem Bereich ohne Weiteres einen der ersten Plätze im internationalen Vergleich einnehmen.

Woran liegt es, dass 11 andere Länder im Bezug auf Säuglingssterblichkeit das hochentwickelte und finanziell gut ausgestattete Deutschland toppen? 

Prof. Kainer: „Zunächst einmal muss festgestellt werden, dass es keine allgemeingültige Definition zur „Säuglingssterblichkeit“ gibt, das wird weltweit unterschiedlich gesehen und insoweit ist die UNICEF-Statistik in Frage zu stellen. Was in Deutschland ab der 23. Schwangerschaftswoche als Geburt behandelt wird, also als lebend geborener Säugling, zählt woanders gar nicht mit, wird vor der 25. Schwangerschaftswoche in verschiedenen andern Ländern als Abort gerechnet. Das spielt schon eine große Rolle und ist wahrscheinlich ein Punkt, dass wir Deutschland schon etwas besser sind, als das in der aktuellen UNICEF-Statistik herauskommt.

Das kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir zum Beispiel im Vergleich zu Finnland und Australien tatsächlich schlechter aufgestellt sind. Dass wir im Mittelfeld stehen und nicht in der Spitzenreiter Position, ist allerdings kein medizinisches Problem, sondern ein politisches. Die Politik muss das mit in die Hand nehmen und strukturelle Bedingungen schaffen, dass bei uns mehr Säuglinge überleben.“

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Professor Dr. med. Franz Kainer

 

Was bedeutet das genau – wie sieht die Situation in deutschen Geburtskliniken konkret aus? 

 

Prof. Kainer: „Gerade bei Kindern, die sehr früh geboren werden, spielt die Erfahrung eine große Rolle und die qualitativ gute Ausstattung mit Fachpersonal. Für solche Hochrisikofälle gibt es bei uns – z. B. im Vergleich mit England – nur sehr wenige Geburtskliniken mit sehr hoher Expertise. Nur 16 der 700 Geburtskliniken in Deutschland haben mehr als 3000 Geburten im Jahr. Dagegen haben wir über 500 kleine Geburtsabteilungen, die nicht einmal auf 1000 Geburten kommen. Sie haben den Vorteil, dass sie wohnortnah sind – allerdings heißt das oft  mit gravierenden Abstrichen in der Qualität, da sie nicht kostendeckend arbeiten können. Das bedeutet konkret, hier mangelt es an Hebammen, es fehlt an qualifizierten Ärzten und Ausstattung.“

Erklärtes Ziel der GroKo in Ihrer Koalitionsvereinbarung (Seite 4572 -4574 und 4650-4651) ist der weitere Ausbau der wohnortnahen Geburtshilfe. Ist das nach Ansicht der DGPM ein Schritt in die richtige Richtung, um die Säuglingssterblichkeit in Deutschland zu verringern?

Prof. Kainer: „Keineswegs, ganz im Gegenteil. Solange kleine Geburtskliniken finanziell so schlecht ausgestattet sind, sind sie nicht in der Lage, jederzeit adäquat auf einen Notfall zu reagieren. Wenn die Politik vorgibt, dass Qualität keine Rolle spielt, werden weiterhin in Deutschland ein paar hundert Kinder mehr versterben, die überleben könnten. Damit nehmen wir weiterhin Todesfälle in Kauf, die nicht sein müssten!

Für Deutschland wäre es sinnvoll, dass einerseits genügend große Zentren für Hochrisikogeburten zur Verfügung stehen und andererseits kleine Kliniken so ausgestattet werden, dass die Qualität stimmt – auch wenn sie dann nicht kostendeckend sind. Hier ist die Politik gefragt, mehr große Geburtszentren zu schaffen und kleine Häuser entweder finanziell besser zu stellen oder ganz zu schließen. Dazu bedarf es aber bundesweit eines strukturellen Plans. Der Vorschlag der DGPM ist ein  „Nationaler Plan für Geburtshilfe“: Damit könnten wir in Deutschland mit unserem qualitativ hohen Know-How in diesem Bereich im internationalen Vergleich ganz anders dastehen. Wir sind der Meinung, dass Qualität eine entscheidende Rolle spielt und dass Kinderleben das wert sind.

Wie könnten die weiteren Schritte für diesen „Nationalen Plan für Geburtshilfe“ aussehen? 

Prof. Kainer: „Wenn wir besser werden wollen, müssen wir mit einem bundesweiten Konzept an vernünftigen Strukturen arbeiten. Der erste Schritt wäre festzulegen: Wo fehlen noch Kliniken mit entsprechend hohem Niveau? Wieviele Top-Zentren brauchen wir? Wo müssen wir kleine Häuser besser finanzieren, damit die Qualität stimmt? Der zweite Schritt wäre zu entscheiden, welche kleinen Häuser die Qualität nicht halten können und geschlossen werden müssen und zu sehen, welche Ausweichmöglichkeiten in größere Zentren es gibt. Wir brauchen ein Konzept, wo Gebäude übernommen werden können, welche baulichen Umstrukturierungen in großen Häusern vorgenommen werden können. Mit einem solchen „Nationalen Geburtshilfeplan“ könnten wir im weltweiten Vergleich der Säuglingssterblichkeit ganz klar einen Spitzenplatz einnehmen!

Text: Kerstin Aldenhoff

 

TÜV NORD präsentiert Bildungsangebote auf dem Deutschen Pflegetag in Berlin

Ausbildung, Weiterbildung, Seminare – TÜV NORD informiert vom 15. bis 17. März 2018 über sein breites Spektrum für berufliche Bildung

Essen. TÜV NORD unterstützt mit seinen beiden Bildungsgesellschaften TÜV NORD Bildung und TÜV NORD College die Ausbildung und Qualifizierung in der Gesundheits- und Pflegebranche, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

Anlässlich des Deutschen Pflegetages 2018 in Berlin (STATION-Berlin), der zentralen Branchenveranstaltung für die Pflege, präsentiert TÜV NORD seine Bildungsangebote. Das breite Spektrum umfasst beispielsweise die Ausbildung zum Altenpfleger/zur Altenpflegerin, Weiterbildungsangebote zum Praxisanleiter, zur Wohnbereichs- und Pflegedienstleitung, zur Hygienefachkraft oder die Umschulung zum Kaufmann/-frau im Gesundheitswesen. Auch Qualifizierungen zur Betreuungskraft oder Behandlungspflege werden von externen Kunden für den Ausbau der beruflichen Perspektiven genutzt. Fortbildungsseminare für Fach- und Führungskräfte sowie individuell ausgerichtete Inhouse-Seminare vervollständigen das Portfolio.

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Bild: SoftBank Robotics

Zukunftsweisendes Lernen

Interessierte haben im Rahmen der dreitägigen Pflegemesse die Möglichkeit, sich über das hochwertige Seminarangebot und Bildungsportfolio am Stand von TÜV NORD (Halle 7, Stand B04) zu informieren und persönlich beraten zu lassen. Ein Schwerpunktthema ist dabei das zukunftsorientierte Lernen, wie beispielsweise „Blended Learning“: Es verbindet die Vorteile von Präsenzveranstaltungen und E-Learning miteinander: Moderne digitale Medien, beispielsweise Tablets, erlauben zeitlich und örtlich flexibles Lernen, die digitale Dokumentation von neu angeeigneten Lerninhalten sowie den schnellen Zugriff auf relevante Fachinformation. Auch über die „Altenpflege 4.0“ wird in diesem Zusammenhang ausführlich beraten. Darüber hinaus informiert das Team von TÜV NORD über eigene Stellenangebote im Bereich der Gesundheit und Pflege.

TÜV NORD´s „Special Guest“

Standbesucher können am 16. März mit dem besonderen Gast „Pepper“ ins Gespräch kommen: Der kommunikationsfreudige Roboter freut sich über interaktive Gespräche, Spiele und Informationsaustausch. Außerdem verlost TÜV NORD insgesamt 3 iPads Wi-Fi 32 GB, die Ziehung der Gewinner findet am 16. März um 16.30 Uhr am Stand statt.

TÜV NORD auf dem Deutschen Pflegetag 2018

15.-17. März 2018

STATION-Berlin, Luckenwalder Str. 4-6, 10963 Berlin

Halle 7, Stand B04

Ansprechpartnerin vor Ort: Anida Büscher

Achtung: Bei Verwendung des Fotos „Pepper“ bitte unbedingt als Quelle angeben: SoftBank Robotics
Pressekontakt: Prisca DeGroat
Telefon: 0201/8929826 – E-Mail:
pdegroat@tuev-nord.de       

Herausgegeben von TÜV NORD Bildung GmbH & Co. KG                                AmTechnologiepark 28, 45307 Essen
Telefon 0800 8888060

Internet: www.tuev-nord-bildung.de
E-Mail: presse-bildung@tuev-nord.de

 

 

Gefährliche Keime im Magen

11. Dezember 2017. Etwa 30 Millionen Menschen in Deutschland beheimaten den gefährlichen Magenkeim Helicobacter pylori (Hp). Dieser kann harmlose Beschwerden, aber auch lebensgefährliche Erkrankungen verursachen.  

Auf dem diesjährigen Kongress für Viszeral Medizin in Dresden wurde von Medizinern betont, dass der Keim Hp auch für manche Magenkrebsarten verantwortlich ist. Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) empfiehlt in einer Leitlinie, den Magenkeim zu entfernen. Ob der Magen eines Mitbürgers mit dem gefährlichen Magenkeim besiedelt ist, kann ein Gastroenterologe durch eine Magenspiegelung feststellen. Der Arzt entnimmt eine winzige Gewebsprobe, die auf den Keim hin untersucht wird.

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Magenbakterium Helicobacter Pylori / MPI für Infektionsbiologie Berlin

Auf dem diesjährigen Kongress für Viszeral Medizin in Dresden wurde von Medizinern betont, dass der Keim Hp auch für manche Magenkrebsarten verantwortlich ist. Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) empfiehlt in einer Leitlinie, den Magenkeim zu entfernen. Ob der Magen eines Mitbürgers mit dem gefährlichen Magenkeim besiedelt ist, kann ein Gastroenterologe durch eine Magenspiegelung feststellen. Der Arzt entnimmt eine winzige Gewebsprobe, die auf den Keim hin untersucht wird.

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Prof. Dr. med. Stephan Miehlke

Ist der Keim vorhanden, kann dieser mit einer speziellen Antibiotika-Therapie beseitigt werden (Eradikationstherapie) Eine Erfolgskontrolle sollte unbedingt erfolgen und kann z.B.  mit einem Diabact® Atemtest durchgeführt werden. Dabei atmet der Patient zwei Proben in die Basisröhrchen aus. Danach nimmt er eine Diabact® Tablette ein. Nach 10 Minuten werden erneut zwei Atemproben in die Proberöhrchen abgegeben. Alle Röhrchen werden von der Arztpraxis zur Analyse in ein Labor geschickt. Die Eradikationskontrolle erfolgt frühestens vier Wochen nach dem Ende der Therapie, so der Magen-Darm-Experte, der Gastroenterologe Prof. Dr. med. Stephan Miehlke aus Hamburg.
Der Test ist in wenigen Minuten erledigt und kann von jedem niedergelassenen Mediziner durchgeführt werden.

Interessierte Patienten können einen Ratgeber über Helicobacter pylori bei der Gastro-Liga in Gießen anfordern. Telefon 0641/974810    E-Mail: geschaeftsstelle@gastro-liga.de .